Extras

Urheber

Die Tierphotos auf dieser Website stammen von Corbis, Photocase und iStockphoto.


Sie sind hier: Startseite > Impressum > Unsere Tiere


Unsere Tiere

Der Feldhase

Der Feldhase - wissenschaftlich Lepus europaeus - ist etwa 60 cm lang und bis zu 70 km/h schnell unterwegs. Meist gut getarnt und eher nachtaktiv ist er nur selten zu sehen. Das ist auch gut so, weil böse Menschen - genannt Jäger - ihm gemein nach dem Leben trachten. Darüber hinaus ist er von intensiver Landwirtschaft und dem immer enger werdenen Verkehrsnetz bedroht.

Und falls Sie mal einen verwaisten Hasen finden sollten, hilft kleine Tiere online weiter.

Der Marienkäfer

Der Coccinellidae ist ein halbkugeliger Käfer. Es gibt ihn mit 2, 4, 5, 7, 10, 11, 13, 14, 16, 17, 18, 19, 22 und 24 Punkten und ganz ohne Punkte. Wie sich auch dem Laien schnell erschließt, haben die Punkte nichts mit dem Alter des Läusefeinds zu tun. Tatsächlich wird er etwa ein Jahr alt. Im Winter kuschelt er sich gerne mit seinen Kumpels zusammen und verfällt in Dormanz.

Diese Übersicht der Marienkäferarten ist zwar teilweise auf holländisch, aber beeindruckend.

Der Biber

Wie der Hase hat auch der Biber (Castoridae) einen niederträchtigen, unnatürlichen Feind: die Pelzträgerin. Heute steht der noch immer seltene Plattschwanz aber unter Schutz und findet wieder mehr Raum und Wohlwollen für den Bau seiner Dämme, die zu den wenigen Barrieren gehören, die wir befürworten.

Seltsamerweise haben Webseiten (Paginae retis longinquus mundi) über Tiere anscheinend überdurchschnittlich viele Barrieren der schlechten Sorte, wie zum Beispiel Frames. So leider auch diese Site über Biber mit vielen Bildern und Linktipps.

Das Tagpfauenauge

Der Edelfalter Inachis io tarnt sich entweder als Blatt, indem er seine Flügel zusammenklappt, oder er erschreckt seine Feinde durch das ruckartige Aufklappen seiner empfindlichen Flügel mit ihrer augenförmigen Zeichnung. Dabei entsteht sogar ein zischendes Geräusch.

Die Raupe des Pfauenauges frisst eigentlich nur Brennnesseln. Der fertige Falter dagegen stillt seinen Hunger an mehr als 200 Nektarpflanzen. Ebenso wenig wählerisch ist das Männchen bei der Wahl der Weibchen: Es stellt jedem fliegenden Objekt von ungefährer Weibchengröße nach und handelt sich damit nicht selten Ärger ein.

Eine (wieder einmal mit Frames behaftete) Site über Schmetterlinge findet sich unter www.schmetterling-raupe.de. Aber lassen Sie sich nicht verwirren, der Schmetterling entwickelt sich aus der Raupe und nicht anders herum, wie die URL suggeriert! (Ein Irrtum, dem man aber allzu leicht unterliegt, wie dieses kleine Transkript aus Woody AllensDer Schläfer” zeigt.)

Der Fuchs

Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) wird bis zu 75 cm lang (Kopfrumpflänge), dazu kommen noch sehr beachtliche 40 cm Schwanz. Dieser war einmal bei Fahrzeugführern von nach einem Fisch benannten Kraftfahrzeugen sehr beliebt. Diese Menschen, die man auch an ihrer schlechten Frisur erkannte, galten aber im Gegensatz zum Fuchs nicht als besonders helle. Der so genannte Mantafahrer ist heute sehr selten geworden, steht aber nicht unter Schutz.

Inzwischen wagt sich der Fuchs auch in die Städte und macht sich als Rattenjäger nützlich. Außerdem frisst er im Straßenverkehr getötete Tiere, womit sich der Kreis zum oben genannten Verkehrsteilnehmer wieder schließt. Während der frei lebende Fuchs vor allem von Jägern bedroht ist und deshalb im Schnitt nur eineinhalb Jahre alt wird, ist das Schicksal seiner Artgenossen, die als so genannte Pelztiere gehalten werden, weitaus grausamer. Zum Glück haben Kampagnen gegen die Pelzindustrie (Vorsicht: nichts für zart besaitete Gemüter) inzwischen aber auch Erfolge.

Die Möwe

Die Larus argentatus gehören zur Ordnung der Regenpfeiferartigen, sie sind aber auch bei Sonnenschein anzutreffen und tummeln sich meist an salzigen Gewässern. Aber auch bei uns im Hamburger Hafen kann man die sehr geschickten Segler beobachten. Die Hamburger Möven sind allerdings vergleichsweise klein, die Silbermöwe dagegen wird bis zu 80 cm lang.

Möwen führen die auch bei Menschen immer häufiger werdenden Saisonehen. In Hitchcocks Film “Die Vögel” spielt die Möwe einen angriffslustigen Vogel und wurde damit Tier des Monats.

Papageitaucher

Auch der Papageitaucher (lateinisch: Fratercula arctica, isländisch: lundi) gehört wie die Möwe zu den Regenpfeiferartigen. Im Gegensatz zu ihren Ordnungsgenossen sind sich die drolligen Kerle ein Leben lang treu. Auf unserem Foto sind nur die Füße mit den Schwimmhäuten zu sehen, Ganzkörperfotographien zeigen sie mit buntem Schnabel. Den haben sie aber nur im Frühjahr und Sommer, wenn sie an steilen Klippen ganz oben in ihren Höhlen nisten. Im Winter wird der Schnabel grau und sie ziehen auf’s Meer raus. Was sie da treiben und wie sie den langen, harten und stürmischen Winter überleben, weiß man nicht. Genau so wenig, wie sie es anstellen, ihre Behausung im nächsten Frühling wieder zu finden - aber auch das können sie.

Der Grau-Braune

Also ein Zaunkönig ist es nicht, denn der ist eher kugelförmig, hat Streifen und war 2004 Vogel des Jahres und nicht bloß Vogel des Monats wie die Möwe. Überhaupt ist das schon eine tolle Sache mit dem Dings des Jahres. Wikipedia listet im Artikel Natur des Jahres die Arzneipflanze, den Baum, das Biotop, die Blume, den Boden, den Fisch, die Flechte, die Flusslandschaft, das Gemüse, das Haustier, die Heilpflanze, das Insekt, die Landschaft, das Moos, die Nutzpflanze, die Orchidee, den Pilz, den Schmetterling, die Spinne, die Staude, die Streuobstsorte, das Tier, den Vogel und das Weichtier des Jahres.

Lange Rede kurzer Sinn: Wir wissen leider auch nicht, um was für einen Piepmatz es sich hier handelt. Für sachdienliche Hinweise sind wir aber dankbar. Unter Kontakt finden Sie alle Möglichkeiten uns zu erreichen.

Der Wolf

Canis lupus oder auch Canis lupus lupus (nicht aber Canis lupus lupus lupus) war in Deutschland 1904 vollständig ausgerottet. Bezeichnend ist dabei mit welcher Akribie mal wieder jede Schandtat festgehalten wird. Auch heute noch freuen sich Jäger, wenn der vermeintlich böse Wolf irgendwo auftaucht, wo nicht ein Gehege für ihn vorgesehen ist. Vermutlich glauben die auch immer noch an Märchen. Ihnen sei die Seite Amarok ans Herz gelegt, dort gibt es viele Informationen über den Vorfahren unseres Hundes.

Die weiße Ente

Bei dem weißen Entenpärchen handelt es sich um Deutsche Pekingenten (Anas platyrhynchos f. domestica). Ja, diese Art heißt wirklich so. Normalerweise kann man das Männchen, auf entisch Erpel genannt, an den so genannten Erpellocken erkennen. Leider sind die Entenärsche auf dem Foto aber nicht deutlich genug. Die Suche im Netz nach “Pekingente” verläuft erwartungsgemäß enttäuschend, das meiste sind Rezepte. Aber es wurde auch an einem See bei Freiburg eine weiße Ente gesichtet.

Der Frosch

Der Frosch ist unser Wappentier und hat eigentlich vier Finger vorn und 5 Zehen hinten. Meist sieht man aber die anderen gar nicht und daher hat der Frosch in unserem Logo auch nur je drei Froschfinger bzw. Froschzehen.

Beim abgebildeten Glubschauge handelt es sich vermutlich um einen kleinen Wasserfrosch (Rana lessonae) oder einen Teichfrosch (Rana kl. esculenta, wobei esculenta lateinisch für eßbar ist!). Auf jeden Fall gehört er zur Gattung der Echten Frösche. Nicht etwa zu den unechten, nachgemachten oder gar gefälschten Fröschen. Das ist ja auch nicht erlaubt. Und sowas würden wir natürlich nie machen!
Als Mitglied im Verein der Amphibien ist das mit dem Frosch ganz ähnlich wie beim Schmetterling. Denn auch er erfährt den strukturellen Wandel seiner Einheit ohne Verlust seiner Organisation, und erreicht nach der katastrophalen Metamorphose sein Adultstadium.

Das Eichhörnchen

Vermutlich hat jeder schon mal ein europäisches Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) in freier Wildbahn beobachten können. Oft sieht man sie ja auch in den Bäumen von Parks umherhüpfen. Dort haben sie Nester, die mit Moos und Federn gepolstert sind, der Eingang ist unten und es muss sehr kuschelig sein.

Was zu tun ist, wenn man ein Eichhornjunges findet, steht auf der Schweizer Seite Eichhörnchen-Station, dort gibt es auch jede Menge Fotos von Eichhörnchensäuglingen. Viele Informationen über die Nager findet man auch bei Tierdach, dessen Macher sich gegen die bereits erwähnte Pelzindustrie wenden. Bedroht ist das rote europäische Eichhörnchen aber nicht nur von gewissenlosen Menschenweibchen, sondern auch von seinen grauen Artgenossen. Diese breiten sich mehr und mehr in Europa aus und verdrängen die schwächeren und weniger aggressiven roten.

Fußnote

Aus Woody AllensDer Schläfer“:

Luna: Herald, um, I wrote a new poem today.

Herald: You didn’t.

Luna: Yes, I did. [laughs]

A little boy caught a butterfly and said to himself,
I must try to understand my life and help others.

Not just mothers and fathers, but friends, strangers too,
with eyes of blue and lips full red and round.

But the butterfly didn’t make a sound…
for he had turned into a caterpillar, by and by.

Herald: It’s deep. You’re so obviously influenced by Mckuen.

Luna: Oh, oh, her, do you really like it?

Herald: Only one thing. Um, they change from caterpillars into butterflies.

Luna: Not the other way? They do? They do? Damn it! Damn it! Damn it! I always get that wrong!

nach oben


© feld.wald.wiese, Hamburg